Philosophie

Die Akzeptanz und das Selbstverständnis im Umgang mit Behinderten haben sich in den letzten Jahren immer weiter verbessert.

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen gehandicapte oder alte Menschen nur verwahrt und ihre Grundbedürfnisse auf Nahrungsaufnahme, Schlaf und Körperpflege reduziert wurden.
Aber auch heutzutage wird vielen Behinderten und alten Menschen noch das Recht auf das Ausleben von Sexualität und Erotik verwehrt.

Dabei ist der Wunsch nach Geborgenheit, Körpererfahrung, Nähe und Berührung ein menschliches Grundbedürfnis, das selbstverständlich auch gehandicapten und älteren Menschen ermöglicht werden sollte.

Viele Pflegeeinrichtungen, Angehörige und Betreuer haben dies mittlerweile erkannt.
Als Sexualbegleiterin biete ich erotische Berührungen an, die behinderte oder ältere Menschen in ihrem Pflege-Umfeld sonst nicht erleben können.

Ich leiste sexuelle Aufklärung oder biete direkte Hilfestellung z.B. beim Erlernen von Selbstbefriedigung an.
Für viele gehandicapte Menschen sind solche Begegnungen der erste Kontakt mit der eigenen Sexualität und dem Körper eines anderen Menschen.

Sinnliche Erfahrungen können zu einem Abbau von aggressivem Verhalten und einer entspannten Zufriedenheit im Alltag führen.

Durch erotische und intime Nähe erleben Behinderte oft ein neues Selbstwertgefühl und ein besseres Verständnis für sich und ihren Körper.

Ich möchte mit meinem Angebot dazu beitragen, daß gehandicapte und alte Menschen ihre Sexualität – angepasst an ihre individuellen Bedürfnisse – leben, erfahren und geniessen dürfen.

Kommentare sind geschlossen